Rund um das Thema Histamin

Feedback zum Vortrag vom 15.09.11                                                                                       03.10.11

Das Feedback war bisher sehr positiv. Frau Homann hat den Vortrag sehr anschaulich gestaltet. Das Publikum würde auch miteinbezogen. Die Art wie Frau Homann mit den Leuten umgegangen ist , kam sehr gut an, da sich alle einig waren, dass man doch vieles behalten hat. Noch mal schönen Dank auch auf diesem Wege an Frau Homann. Da es grade in den Bereichen Allergien un Unverträglichkeiten sehr viele einzelne Themen gibt, über die man Vorträge organieren kann, ist auch noch mal einer geplant. Es wird vor mitte des nächsten Jahres wohl nichts werden.  

Vielleicht haben Sie ja Vorschläge? Über welches der vielen Themen würden Sie gerne mehr wissen wollen? Mailen Sie mir doch einfach Ihre Vorschläge und ich suche dann das meist gewünschte Thema aus.

Ihre Sigrid Gramlow

Vortrag am 15.09.11                                                                                                                25.08.11

Trotz gesundem Essen krank?
- Histamin-Intoleranz: Was ist das? - Eine Modekrankheit? -
-Gibt es Zusammenhänge zwischen einer Histamin-Intoleranz und einer Allergie?-

 Den Vortrag hält die Dozentin
Heidi Homann
 

Donnerstag den 15. September 2011 
 In der Apoldaer Str. 27, 28755 Bremen

 Eintritt ist Frei

 Willkommen sind alle Betroffene und deren Angehörige und alle die, die das Thema interessiert
 Es gibt auch Gelegenheit für Fragen

 Um eine Voranmeldung wird gebeten:
Selbsthilfegruppe für Allergien & Intoleranzen 
Gruppenleiterin: Sigrid Gramlow

Telefon: 0421-l 731685




Nützliches Histamin:                                                                                                               13.05.11

Einige Beispiele, wofür wir Histamin im Körper brauchen.

  • Magensaftbildung
  • spielt eine wichtige Rolle bei der Abwehr von körperfremden Stoffen, der Wundheilung und dem Zellwachstum und Zelldifferenzierung
  • Schlaf-Wach-Rhythmus
  • Lernen
  • Gedächtnis
  • fungiert als Gewebshormon und trägt wesentlich zur Übertragung von Erregungen im Nervensystem bei.
  • beeinflußt die Bewegungsabläufe (Peristaltik) des Verdauungstraktes
  • kontrolliert u. a. unser Appetit
  • ist an der Regulierung der Körpertemperatur, des Blutdruckes sowie der Hormonbildung und der Schmerzempfindung mitbeteiligt.
  • kann zum Auftreten der Seefahrerkrankheit fuhren
  • wird auf Grund eine Immunreaktion auf allergene Stoffe explosionsartig freigesetzt

Ihre Sigrid Gamlow



Was ist Histamin?                                                                                                                    13.05.11

Histamin ist der wichtigste Botenstoff (Mediator, Entzündungsstoff) bei allergischen Reaktionen, u. a. bei Heuschnupfen oder Asthma bronchiale. Darüber hinaus ist Histamin der klassische Auslöser einer Urtikaria (Nesselsucht, Nesselfieber) und spielt bei Medikamentenunverträglichkeiten eine wichtige Rolle.

Histamin hat verschiedene natürliche (physiologische) Wirkungen, diese sind Gefäßerweiterung und zusammenziehen    (Kontraktor) des Uterus (Gebärmutter).

Der Körper produziert selbst Histamin und wird in Blut- und Gewebszellen (basophilen Granulozyten bzw. Mastzellen) gelagert, dort steht das Histamin jeder Zeit zur sofortigen Freistzung zur Verfügung. Histamin kann auch von außen in den Körper gelangen oder durch Einatmen, z. B. bei Histaminprovokation, zur Abklärung von Asthma bronchiale oder aber auf oralem (über den Mund), durch Essen und Trinken von histaminhaltigen Speisen bzw. Getränken, wo es durch Resorption (Aufnahme) in die Blutbahn gelangt und so zu Beschwerden führt.

Ihre Sigrid Gramlow



Vitamin B6 ist kein Koenzym zu Histamin                                                                              20.04.11

Laut Dr. H. Kofler 2009 ist das Vitamin B6 kein Koenzym, sondern das histaminproduzierende Histidindecarboxylase.

Auch vermuter Dr. Kofler mehrere Formen der HIT.

1) Auf der Basis einer verminderten Diamioxidaseaktivität. Und/oder einer verminderten Aktivität des anderen Histamin        abbauenden Enzyms: Histamin-N-Methyltransferase.

  • Kann im Rahmen einer Infektion oder Entzündung der Darmschleimhaut ein vorübergehender Diaminoxidasemangel auftreten. Nach Abheilen der Entzündung normalisiert sich auch die DAO langsam wieder.
  • Gibt es genetisch bedingt mehrere, sehr ähnliche Gen Varianten, die für die DAO („Polymorphismen“) kodieren. Dadurch gibt es wahrscheinlich unterschiedlich aktive Enzymvarianten.
  • Kann es exogen (= von außen) zu einer verminderten Diaminoxidaseaktivität im Rahmen der Gabe verschiedener diaminoxidasehemmender Substanzen kommen. Dazu gehören vorrangig Alkohol und sein Abbauprodukt Acetaldehyd, aminreiche Nahrungsmittel und wesentlich, eine nicht geringe Zahl von Medikamenten.
  • Dazu zählen auch Substanzen, die Histaminliberatoren (histaminfreisetzend) sind: am bekanntesten sind Metabisulfit, in der Nahrungsmittelproduktion viel verwendet (Bier Brauereien z.b.) und auch Salizylate, der Acetylsalizylsäure (Aspirin) verwandt.

2) Vermehrte Belastung des Organismus mit Histamin exogen (über Nahrung z.B.) oder endogen; z.b. im Rahmen allergischer Erkrankungen fällt vermehrt Histamin an.

3) Vermehrte endogene Histaminproduktion (bei Allergien, bei Mastozytose, bei bestimmten bakteriellen Entzündungen, bei hämatologischen Erkrankungen ect.)

4) Kombinationen aus 1+2 (+3)

Ihre Sigrid Gramlow



Habe Nahrungsergänzungsmittel wieder mal getestet                                                              14.01.11

So manchemal denke ich mir; irgendwie müßte ich ja auch Mangelerscheinungen haben. Also habe ich mich mal testen lassen. Jedenfalls dachte ich das. Der Arzt hat nur den Vitamin B-Komplex getestet und alles andere eben nicht. Es kam Folsäuremangel dabei raus. Die Kontrolluntersuchung hat dann ergeben, dass alles wieder ok ist, aber ich soll Folsäure weiternehmen. Nun dachte ich mir, ich nehme ein Produkt mit sämtlichen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Angeblich soll es frei von Lactose, Fructose, Histamin und Gluten, Sorbit, Hefe, Gelatine, Konservierungsstoffen, Bindemitteln, Süßstoffen, Schellack, gehärteten Fetten, Eiweißstoffen, Aromastoffen, Farbstoffen usw. sein. Steht jedenfalls auf der Homepage. Lange Rede kurzer Sinn:

1. Auf der Verpackung steht nichts der gleichen drauf.

2. Ich habe Beschwerden von diesem Nahrungsergänzungsmittel, wie auch bei vielen Anderen vorher. Ich werde nun entgültig nur bei meiner Folsäure bleiben. Eigentlich alle die ich ausprobiert habe, haben Beschwerden verursacht. Es ist ja auch schwierig, wenn man so viele Sachen auf einmal hat etwas zu finden, das keine Zusatzstoffe enthält, auf die man reagiert.

Haben Sie ähnliche Erfahrungen mit Nahrungsergänzungsmittel gemacht? Nehmen Sie überhaupt welche?

Ihre Sigrid Gramlow



HIT nur eine Begleiterscheinung?                                                                                           07.01.11

Manchmal ist eine Histaminintoleranz nur eine Begleiterscheinung und die Hauptkrankheit eine ganz andere. Hier ein paar Beispiele:

  • Candida Pilze (Hefepilze)

  • verschiedene Krebsarten hier werden Zusammenhänge nur vermutet

  • systemische Mastozytose

  • Schwermetallbelastung unter anderem Amalgam

  • verschiedene Darmerkrankungen

  • zusätzliche Intoleranzen

  • Schilddrüsenerkrankungen usw.

Leider gibt es auch hier noch einige mehr und es ist schon sehr schwierig eine HIT diagnostiziert zu bekommen. Wenn aber HIT nur eine Begleiterscheinung ist, dann kommt es schon darauf an, einen Arzt zu haben, der den Patienten auch ernst nimmt und alle Möglichkeiten in Betracht zieht. Das eine andere Krankheit die Ursache für eine HIT sein kann, soll schon sehr häufig vorkommen, nur ist es meistens sehr kompliziert, z. B. eine systemische Mastozytose zu erkennen. Diese Themen sind immernoch nicht in den Arztpraxen angekommen und werden häufig gar nicht in Erwägung gezogen. Viele Therapiemöglichkeiten werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen und müssen privat bezahlt werden.

Ich habe zu Jemanden Kontakt, bei ihr wurde zusätzlich systemische Mastozytose diagnostiziert und die gesetzliche Krankenkasse übernimmt zumindest ein Antihistaminikum, dass bei Nahrungsmittelallergien einsetzt wird.

Haben Sie da ähnliche Erfahrungen? Wie denken Sie darüber? Kommt es Ihnen auch so vor,  als ob da noch etwas sein müßte ausser die HIT?

Ihre Sigrid Gramlow


Schon kleine Diätfehler ärgern mich 4 Tage                                                                            27.08.10

Manchmal lasse ich mich doch wieder verleiten und gönne mir z. B. Mettwurst, allerdings immer mit Daosin. Ich nehme nur ganz dünne Scheiben und dann auch nur 3 Scheiben. Leider komme ich nicht immer darauf, welchen Fehler ich gemacht habe, denn eigentlich vertrage ich diese Mettwurst mit 3 Daosin ganz gut. Nun ist es aber auch so, daß man eben auch andere biogene Amine zu sich nimmt und so war es bei mir wohl dann auch.  Ich komme auch nicht immer gleich darauf, was für ein biogenes Amin in welchen Lebensmittel drin ist. Leider muß ich schon für kleinste Diätfehler 4 Tage leiden. Es geht ja auch wieder vorbei und beim nächsten mal muß ich eben den Speiseplan anpassen und trotz Daosin nur eine Mahlzeit zu mir nehmen mit biogenen Aminen.

Wie geht es bei Ihnen? Welche Erfahrungen haben Sie mit Daosin gemacht?

Ihre Sigrid Gramlow